Fotos 2020

Ehrgeiz und Lauftechnik stimmen. An der Schnelligkeitsausdauer müssen wir noch arbeiten. Lisa Kerhoff in der zweiten von vier Runden.

Über 50 Minuten musste Lisa Kerkhoff sich heute beim Dortmunder Hallensportfest gedulden bis sie an die Startlinie des 200m Ovals treten konnte. Übervolle Starterfelder bei den 200m Sprints brachten einen satten Verzug in den Zeitplan. Trotzdem ging Lisa von Anfang an hellwach und energisch im sehr schnellen Feld des 1. Laufes der W15 über die 800m Strecke mit. Zwischenzeiten von 0:34 und 1:10 Minute zeigten aber schon, dass wird megaschwer dieses hohe Tempo bis zum Ende durchzuhalten. So musste Lisa leider in der letzten Runde dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und verpasste mit 2:34,34 knapp die Norm für die Westfällischen Hallenmeisterschaften knapp und verpasste auch eine neue persönliche Bestzeit um Haaresbreite. So geht es dann in der Freilutsaison weiter mit der Normenjagd. Das gute Potenzial hat sie heute mehr als deutlich gezeigt.

Jana Riermann kam auch heute nicht so recht in das Kugelstoßen hinein. Klappte diesmal das Angleiten deutlich besser als zuletzt, war es diesmal das Handgelenk und der Ellenbogen, die größere Weiten verhinderten. Mit 10,89 m gewann sie trotzdem das Kugelstoßen recht deutlich.

Die Ergebnisse findet ihr hier: https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Details/2718

Jana Riermann in ihrem vierten Versuch des Kugelstoßen der weiblichen Jugend U20.

 

So gewinnt man gerne: Volles Haus auf der Bezirkssportanlage Wedau

Als Vorbereitung zu den Deutschen Crossmeisterschaften suchte Kerstin Schulze Kalthoff einen schnellen Straßenlauf und wurde beim Duisburger Winterlaufserie fündig. Als Gaststarterin trat sie über die 7,5 km der kleinen Laufserie an die Startlinie. Von Anfang an legte sie ein hohes Lauftempo von 3:34 Minuten pro Kilometer vor. Die lange Gerade entlang der Regattabahn brachte dann noch einmal mächtig Gegenwind - aber Kerstin zog ihre Tempo weiter durch und überholte bei Kilometer fünf die führende und später zweitplatzierte Sonja Kernikov und beschleunigte dann weiter. Bei der Zielüberquerung war Kerstin dann mehr als zufrieden: Mit 26:46 Minuten unterbot sie den alten Streckenrekorfd von Carolin Aehling deutlich. Diese gratulierte als viertschnellste Läuferin lachend "Ich wußte gar nicht, dass ich den Streckenrekord über 7,5 km gehalten hatte". So kann es in der Vorbereitung zu den Deutschen Cross am 07. März in Sindelfingen weitergehen. 

Die Ergebnisliste findet ihr hier: https://www.frielingsdorf-datenservice.de/anmeldung/2020/wls/index.php?page=results#0_38A03D

Volle Konzentration kurz vor dem Start zur kleinen Laufserie

Die Ehrungen der weiblichen Jugend U18 nahmen der Vizepräsident Leichtathletik Peter Westermann zusammen mit seiner Frau Bärbel Westermann (Kreisvorsitzende im Kreis Unna/Hamm) vor.

wie im jedem Jahr geht es Ende Januar zum Hochsprungmeeting nach Unna. Für Annika war es dann der zweite Hochsprungwettkampf innerhalb von 18 Stunden. Beflügelt von den guten Versuchen am Vortag probierte sie heute noch ein wenig mehr aus den Sprüngen heraus zu holen. Leider passte heute das Timing nicht ganz und die 1,61 m waren heute wieder nicht zu bezwingen. Am Ende konnte sie sich trotzdem über den Bronzerang bei diesen hochkarätigen Springermeeting freuen.

Eigentlich klappt schon ziemlich viel, ziemlich gut in Annikas Hochsprung-Anlauf. Nur der Absprungpunkt ist oft zu nahe an der Latte und dann fehlt der Platz zum Steigen.

Kugeljonglage von Jana Riermann in Vorbereitung auf ihren ersten Versuch.

Nur eine Woche nach den Westfälischen Hallenmeisterschaften ging es gestern in der Dortmunder Helmut Körnig Halle weiter mit den NRW U20/U18-Hallenmeisterschaften. Wie in der Vorwoche haderte Jana wieder mit ihrer Angleit-Technik. Zu schnell war sie immer wieder oben und konnte so nicht den nötigen Druck auf die 4-kg-Kugel bringen. Mit 11,09 m belegte sie in der weiblichen Jugend U20 den sechsten Platz.

Besser lief es diesmal für Annika Schulze Kalthoff. Sie konnte endlich wieder die 1,60m übespringen und die Sprünge über 1,65 riss sie dreimal knapp. Durch ihre Fehlversuche rutschte sie allerdings höhengleich mit der Drittplatzierten Julia Hinse auf den sechsten Rang in der Wertung der weiblichen Jugend U18.

Alle Ergebnisse findet ihr hier: https://www.flvwdialog.de/info.php?id=16901

Immer noch viel zu nahe für ihre Sprungtechnik rettete sich Annika diesmal besser über die Sprunglatte.

Dichtes Läuferinnenfeld auf den ersten beiden Runden des 800m Lauf der W15.

Einen Tag nach den Westfälischen ging es auch für Lisa Kerkhoff in der Hallensaison 2020 los. Beim Läufertag in der Dortmunder Helmut Körnig Halle startete sie im 800m Lauf der weiblichen Jugend W15. Mit 2:34,28 min steigerte sie wieder ihre Bestzeit um weitere 3,5 Sekunden. Wenn es in der zweiten Runde nicht so viele Positionskämpfe gegeben hätte, wäre Lisa heute schon die Norm für die Westfälischen U16-Meisterschaften Anfang März gelaufen. So wird sie einen weiteren Angriff am 16.02. in Dortmund auf die Norm machen.

Auf der letzten Runde hatte sich das Läuferinnenfeld doch ziemlich weit auseinander gerissen und Lisa konnte frei zur ZIellinie sprinten.

Jana Riermann und Annika Schulze Kalthoff waren nicht ganz zufrieden mit ihren Leistungen bei den westfälischen Hallenmeisterschaften.

Da die westfälischen U20-Hallenmeisterschaften in Bielefeld abgesagt wurden, musste Jana Riermann im  Kugelstoßen bei den Frauen antreten. HIer gelang ihr im ersten Versuch ein guter Stoß auf 11,14m. Aber im Moment bekommt sie die Hüfte beim Angleiten nicht schnell genug nach vorne und so fehlt ein bisschen der Druck aus den Beinen in die 4-kg-Kugel. So gelang ihr in den Folgeversuchen keine bessere Weite und sie musste sich mit dem sechsten Rang in der Frauenkonkurrenz begnügen. Im inoffiziellen Ranking der U20 wäre dies die Vizemeisterschaft gewesen.

Nicht besser lief es für Annika Schulze Kalthoff, die mit einem neuen Anlauf, in ihrem ersten Jahr in der weiblichen Jugend U18, zu neuen Bestleistungen springen will. Leider fehlen ihr im Moment aber wegen des immer noch geschlossenen Stützpunkt in Münster die Trainingsmöglichkeiten, um den neuen Anlauf in Fleisch und Blut übergehen zu lassen. So schlichen sich wieder einige Unsauberkeiten in den Anlauf ein und Annika musste sich mit übersprungenen 1,56m und Rang fünf begnügen.

Für beide Athletinnen geht es am kommenden Samstag in der gleichen Halle in Dortmund direkt weiter mit den NRW-Meisterschaften der U20 und U18.

Alle Ergebnisse findet ihr hier: https://www.flvwdialog.de/daten/2020/ergebnisliste16900.pdf

Jana Riermann in ihrem fünften Versuch beim Kugelstoßen der Frauen.

Völlig problemlos nahm Annika noch die Anfangshöhe von 1,46 m.

Ehrung der Aufrechten, die bei 6 Grad trotzdem bis zu Siegerehrung der schnellsten Läuferinnen und Läufer der Mittelstrecke ausharrten.

In Vorbereitung auf die Deutschen Crossmeisterschaften Anfang März in Sindelfingen ging es in diesem Jahr für Kerstin Schulze Kalthoff wieder einmal ganz weit in den Osten des Münsterlandes zum Crosslauf nach Oelde-Stromberg. Kerstin ist ganz begeistert von der Strecke am Stromberger Freibad mit vielen Tempowechseln, starken Steigungen und langen Gefällestrecken, die Mut, Kraft und Aufmerksamkeit verlangt. Mit 140 Höhenmetern auf der 4.100m langen Mittelstrecke gehört diese Strecke mit Sicherheit zu den schwierigsten in ganz Westfalen. Vor zwei lieferte sie sich hier mit Klara Koppe einen heißten Fight und drückte den Streckenrekord der Frauen auf 16:11 Minuten.

Ziel war natürlich ganz klar die Verbesserung ihres eigenen Streckenrekordes und so ging Kerstin auch klar das Tempo der Männerspitze vom Start im Wiesenteil der Strecke mit und blieb während des gesamten Rennen auch ganz vorne im Feld. Nach 15:57 Minuten überquerte sie als Gesamtsechste und Frauensiegerin die Ziellinie und freute sich den Streckenrekord auf unter 16 Minuten drücken zu können.

Mit 16, 18 gar 23 Prozent waren die Steigungen auf der Strecke ausgezeichnet und kosteten viel Kraft. 

Am Ende der beiden Runden ging es rund um einen Spielplatz und dann nur noch bergab zur Zeitnahme.

Nur Platz fünf und nur 1,54 m gab es für Annika Schulze Kalthoff zum Saisonauftakt.

Keinen guten Einstand in die Hallensaison 2020 erwischte heute Annika Schulze Kalthoff. Beim alljährlichen Hochsprungmeeting in Clarholz reichte es heute nur für übersprungene 1,54m. Die Anfangshöhe von 1,49m überquerte sie noch sehr deutlich. Aber auch hier merkte sie schon, dass sie mit ihrem Anlauf viel zu nahe an die Latte kam. Die drei Versuche über die 1,59m waren dann alle zu dicht dran und so riss sie diese Höhe dreimal denkbar knapp. Durch die ausgefallenen Trainingsmöglichkeiten im Münsteraner Stützpunkt fehlen Annika im Moment einfach die Sprünge aus dem kompletten Anlauf, die für die Sicherheit und das Gefühl für ihre höhere Anlaufgeschwindigkeit nötig sind.

 

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