Als Ergänzung zum AZ-Interview zu den weißen Flecken im Terminkalender gab es auch noch eine Zusatzartikel zur Trainingssituation der meisten Leichtathleten in der Umgebung:

Die Rückkehr in den Wettkampf ist die eine Sache - ohne eine vernünftige Vorbereitung ist das aber nicht möglich, weiß Ingo Röschenkemper. Der Vorsitzende des Kreisleichtathle-tikausschusses kümmert sich als Trainer um Annika Schulze Kalthoff, Hochsprung-Talent der LG Rosendahl. Und die habe Ende Oktober ihren letzten Auftritt gehabt. „Da wäre es
gar nicht möglich, sie gleich wieder in einen Wettkampf zu schicken", betont Röschenkemper. 

Vier Wochen Vorbereitungszeit auf ein Sportfest seien das Minimum, auf Meisterschaften gar sechs bis acht Wochen, darunter könne das gar nicht funktionieren. Zumal für Annika ebenso wie für nahezu alle weiteren Athleten in der Region ein spezifisches Training im Lockdown gar nicht machbar sei. Aktuell könne Annika nur Läufe auf Feldwegen und auf dem eigenen Hof absolvieren - „vor allem hat sie seit Oktober keine Spikes mehr getragen, was für einen Leichtathleten noch einmal ein ganz anderes Gefühl ist als für einen Fußballer die Fußballschuhe", betont der Trainer. Folglich stehe vor allen Überlegungen, wieder Wettkämpfe anzubieten, zunächst die Notwendigkeit, ins Training zurückzukehren.

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