24. Rosendahler Waldlaufmeisterschaft leidet unter schlechten Bedingungen

Allgemeine Zeitung-pb- Rosendahl. Bei prasseldem Dauerregen, gefühlten Minusgraden und heftigen Windböen waren die 24. Rosendahler Laufmeisterschaften in Darfeld alles andere als angenehm. Viele hatten ihre Teilnahme im Vorfeld zugesagt, sich aber offensichtlich beim Blick aus dem Fenster für das warme Sofa entschieden. Nur die Hartgesottenen fanden den Weg ins Sportzentrum.

Auch diese überkam kurz vor dem ersten Startschuss leichte Zweifel ob ihrer Entscheidung, als der am Start aufgebaute Pavillon von einer Böe erfasst wurde. Denn diese ließ trotz kräftiger Halteversuche mit Urgewalt die metallenen Ständer wie Streichhölzer zusammenknicken. „Ihr habt aber wohl öfter Pech mit dem Wetter“, grinste Hubert Hoping vom DRK Osterwick/Darfeld, der mit seinen Mannen ebenfalls seit 24 Jahren bei jeder Laufmeisterschaft vor Ort ist. „Wohl wahr, ungefähr jedes zweite Mal“, schüttelte Ingo Röschenkemper, der seinen PC für die Ergebniseingabe bereits hochgefahren hatte, mit schiefem Lächeln den Kopf. Doch auch für ihn kam nach eineinhalbstündigen Markierungsarbeiten eine Absage der Laufmeisterschaften nicht in Frage.

Im Höchsttempo rannten die Schülerinnen und Schüler über 1500 Meter los. Da wollte auch der Hund von Günter Weiser (r.) nicht kneifen.Fotos: Peter Brüggemann

In einer kurzen Regenpause konnten schließlich die Läufe der Minis über 450 Meter und der Schülerinnen und Schüler über die Distanz von 1500 Meter gestartet werden. Die junge Läufergarde ließ sich von den Bedingungen nicht beeinträchtigen. Sie düsten im Sprinttempo vom Start weg über den Parkplatz Richtung Up de Rieth, Eggeroder Straße, Sudetenstraße und kehrten wesentlich ruhiger wieder zum Ausgangspunkt zurück. Dort bekam Zeitnehmer Dieter Blankenhaus größere Probleme. Denn seine eiskalten Finger fanden kaum noch den Messknopf.

Im Anschluss erfolgten etwas zeitversetzt die Starts für die Walker über sieben Kilometer sowie für die 5000-Meter-Läufer – jeweils rund um Schloss Darfeld. Für die Verkehrssicherheit sorgte der Löschzug Darfeld. Wie im Vorjahr siegte bei den Männer Ralf Lammerding (M 45), Turo Darfeld. Allerdings teilte er sich den Sieg mit Vereinskamerad Jürgen Ostendorp. Beide liefen nach 22:14 Minuten fest umschlungen durchs Ziel und genossen anschließen den heißen DRK-Tee.

Die Siegerehrungen nahmen am Turo-Sportheim die Vertreter der Stammvereine der LG Rosendahl vor. So übereichten Herbert Kortüm (Turo Darfeld) und Catrin Teuber (Westfalia Osterwick) sowie Josef Rottmann (stellvertretender Bürgermeister) jedem Teilnehmer in Verbindung mit Glückwünschen eine Urkunde.

Nach Strapazen gab es bei der Siegerehrung wieder Grund zum Lächeln : (v.l.) Josef Rottmann (stellvertretender Bürgermeister), Carla Weiser (SW Holtwick), Anna Uhlig (Turo) und Catrin Teuber (Westfalia Osterwick).

 

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